Freundeskreise und Stiftungen – Ist die Idee der nationalen „Bürgerstiftung Bibliothek“ vergessen?

Der Beitrag von Ronald Schneider ist gespickt mit Erkenntnissen (siehe: BuB (2012), H. 6, S. 439ff). Diese möchte ich kurz aufgreifen:

Erkenntnis 1: Mehrheit hat keinen Verein, der bürgerschaftliches Engagement fördert bzw. auffangen würde
Eine Welle von Neugründungen von Freundeskreisen gab es in den 90er-Jahren. Dennoch haben heute nur ein Drittel der dbv-Mitgliedsbibliotheken (414 von 1.878 Bibliotheken) einen Freundeskreis oder Förderverein. Wenn der Hauptgrund zur Gründung eines Vereins bis dato „zweifellos eine Reaktion auf die Zuspitzung der finanziellen Probleme vieler Kommunen“ (Schneider, S. 440) war, muss man sich fragen, warum zwei Drittel der dbv-Mitgliedsbibliotheken keinen Verein hat. Finanzielle Probleme haben doch bestimmt mehr Bibliotheken.
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