Social Media-Kompetenz: Workshops zur politischen Basisarbeit

Die Publikation von Ingo Caesar hat dazu geführt, dass ich mich auf die Suche nach Schulungen zur politischen Partizipation im Netz gemacht habe. Caesar macht darauf aufmerksam, dass die Vermittlung von politischer Social Media-Kompetenz eine neue Anforderung bzw. Aufgabe für Bibliotheken sein kann.

Es lohnt sich, die Programme der Volkshochschulen zu studieren, denn dann muss und sollte man sich fragen, ob Bibliotheken eine Chance verpasst haben oder ob die Volkshochschulen für die Vermittlung von Social Media-Kompetenzen verantwortlich sind. Eine Kooperation zwischen Volkshochschule und Bibliothek ist bei diesem Thema definitiv möglich.

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Social Web – politische und gesellschaftliche Partizipation im Netz

Caesar, Ingo: Social Web – politische und gesellschaftliche Partizipation im Netz
Berlin : Simon Verlag, 2012
ISBN 978-3-940862-33-4

Im Rahmen seiner Diplomarbeit setzte sich Ingo Caesar mit einem interdisziplinären Thema auseinander. Er studierte am Fachbereich Informationswissenschaften an der Fachhochschule Potsdam und gewann mit seiner Abschlussarbeit den FH-Potsdam-Hochschulpreis 2010. Caesar studierte zuvor in Mainz und Münster Politologie, Philosophie und Germanistik (M.A.).

Auszug aus dem Klappentext
„Führt politische Partizipation zu mehr Demokratie oder doch zu einer Expertenregierung? Können sich die Bürger wirklich einbringen, besitzen sie dazu die notwendigen Informationskompetenzen? […] Bibliotheken werden in dieser Informationslandschaft immer wichtiger. Als Einrichtungen der Demokratie vermitteln sie den Bürgern nicht nur Informationskompetenz, sondern Urteilsfähigkeit und technisches Verständnis für eine echte Partizipation.“
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Das Klaassen-Szenarium

Ute Klaassen publizierte 1998 folgendes Szenarium in der bibliothekarischen Fachliteratur:

„Die Städte werden zunehmend vor dem Dilemma stehen, daß sich ein Teil der Bürger zu Bürgern der virtuellen, globalen Stadt entwickeln. Virtuell, auch erlebnisreich, erledigen sie ihre Einkäufe, lernen andere Städte kennen, besuchen virtuelle Museen, Ausstellungen, Konzerte und Opern. Sie erledigen ihre Arbeit zuhause ebenso wie ihre Bankgeschäfte. Sie treffen sich virtuell mit Gleichgesinnten aus der ganzen Welt, tauschen Meinungen und Erfahrungen aus und geben eigene Arbeitsergebnisse im Internet bekannt. Vorstellbar ist, daß Kinder und Jugendliche nicht mehr real zur Schule oder Universität gehen, sondern daß auch das Lernen und Studieren vom eigenen PC aus geregelt wird“
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