Veranstaltungshinweis: Gesellschaftliches und politisches Engagement von Information Professionals

Shaked Spier publizierte im Bibliotheksdienst (2012, H.3/4) seinen Aufsatz „Zwischen Bibliothekaren und Bücherwürmern. Über das (fehlende) soziale Engagement der Information Community“. Eine Entgegnung gab es von Susanne Göttker und Martin Iordanidis ebenfalls im Bibliotheksdienst (2012, H.6).

Am 27.11.12 wird am IBI, im Rahmen des Berliner Bibliothekswissenschaftlichen Kolloquiums, über das gesellschaftliche und politische Engagement von Information Professionals diskutiert.

„In der Epoche der Informations- und Wissensgesellschaft, mehr als je zuvor, haben Information Professionals (Bibliothekar_Innen sowie andere Informationsberufe) einen wichtigen Beitrag zu öffentlichen, gesellschaftlichen und politischen Debatten zu leisten. Tagtäglich geschehen Ereignisse, die aus einer fachlichen und informationsethischen Sicht betrachtet werden sollen und von der Information Community nicht unkommentiert gelassen werden können. Letzten Endes haben diese Ereignisse eine bedeutende Wirkung auf die Praxis der Informationsberufe, und noch wichtiger – auf die Gesellschaft, in der diese Berufe agieren. Doch inwieweit findet eine solche Diskussion innerhalb des Berufsumfeldes statt? Und wie wird diese nach außen kommuniziert? Welche Rolle erfüllen Forschung, Lehre, Praxis und professionelle Verbände? Als Forschungs- und Ausbildungseinrichtung muss sich das IBI mit diesen Fragen auseinandersetzen, um diese Themen als festen Bestandteil des beruflichen Diskurses zu etablieren. Für diese BBK-Veranstaltung ist eine Diskussion zum Thema vorgesehen.“
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Wie viel Aktivismus ist in Sicht?

Aktionstag umFAIRteilen – Bibliotheken sind Thema. Da gab es für heute dieses Plakat, welches symbolisch hätte dafür stehen können, was Bibliotheken stets beklagen: Die finanzielle Situation der Institution.
Unter den Unterstützern befand sich kein Bibliotheksverbund, distanzierte man sich?

Doch noch entdeckt:

Session zur Partizipation

Wo lässt es sich besser über Partizipation diskutieren, als auf einer Konferenz, die selbst durch die Partizipation ihrer Teilnehmer lebt? Auf der diesjährigen frei<tag> in Potsdam (Schaufenster der FH Potsdam) war es möglich erstmals Fragen zum Thema Partizipation im bibliothekarischen Kontext gemeinsam zu besprechen. Im Blog möchte ich eine Zusammenfassung als Session-Ergebnis aufbereiten.
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Kurzmitteilung

Das BibCamp findet im kommenden Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Seinen Ursprung hatte es 2008 in Potsdam/Berlin. In Potsdam findet am 17.08.2012 bereits zum zweiten Mal die Unkonferenz frei<tag>2012 statt. Und wer möchte, kann im September nach Chur zum infocamp fahren. Solche Unkonferenzen/Barcamps nehmen zu und etablieren sich. Partizipation prägt solche offenen Tagungen. Vielleicht wird auf der frei<tag>2012 nicht nur Partizipation gelebt, sondern auch über diese diskutiert – siehe Countdown (20): Fragen zum Thema Partizipation. Weitere Workshop-Vorschläge für die frei<tag>2012 können im Wiki notiert werden. Ich freu mich auf zahlreiche Diskussionen zum „Stand der Bibliotheks- und Informationswissenschaften“.

Bibliojobs und Partizipation

OpenBibliojobs, ein Produkt aufgrund mangelnder Partizipation… Eine Sammlung von Zitaten zur aktuellen Debatte: Bibliojobs – Mehrwert nur noch für BIB-Mitglieder.

„Sinn und Zweck war es von Anfang an, eine möglichst umfassende Übersicht über aktuelle Stellenausschreibungen für alle Interessierten frei zur Verfügung zu stellen. Den Nutzerkreis jetzt ohne ersichtlichen Grund derart einzuschränken, ist vollkommen willkürlich und von mir überhaupt nicht nachzuvollziehen. […] Ich hatte damals eine ganze Reihe von Interessenten (überwiegend private) für die Weiterführung von Bibliojobs, fand aber, daß dieser Service am Besten bei einer zentralen bibliothekarischen Institution aufgehoben sei – vielleicht war das doch ein Irrtum.“
InetBib, Tobias Tietze, 13.07.2012
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