ZLB: Planungsdialog

Es wurde zu einem Planungsdialog eingeladen. Zur Diskussionen standen unter anderem die ersten Entwürfe des Ideenwettbewerbes zum möglichen Neubau der ZLB Berlin. Acht Entwürfe wurden von der Jury ausgewählt, sie sollen die Basis den weiteren Verlauf bilden. Nachdem Kulturstaatssekretär André Schmitz (Kulturstaatssekretär), Regula Lüscher (Senatsbaudirektorin) und Volker Heller (Managementdirektor der ZLB) sich über die Notwendigkeit eines Neubaus am Standort Tempelhofer Feld äußerten, blieb genug Zeit für einen Dialog. Und es kamen jenen Fragen, die man auch erwartet hatte, wenn man Besucher dieser Veranstaltung war. So gab es Kritik an der Durchführung des Wettbewerbes, Kritik an der Wahl des Standortes und Kritik an der mangelnden Transparenz von Entscheidungen. Wieviel Bürgerpartizipation braucht die Planung eines Hauses, welches laut Volker Heller mal ein „demokratischer Hotspot“ sein soll? Vor Ort Diskussionen sind notwendig, wenn Dialoge auch nachhaltig sein sollen. Die nächste Gelegenheit bietet sich für Kritiker und Befürworter am 3. Juni 2013 (9:30-12:00 Uhr, Veranstaltungsort: Friedrich-Ebert-Stiftung-Berlin).

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Wie viel Aktivismus ist in Sicht?

Aktionstag umFAIRteilen – Bibliotheken sind Thema. Da gab es für heute dieses Plakat, welches symbolisch hätte dafür stehen können, was Bibliotheken stets beklagen: Die finanzielle Situation der Institution.
Unter den Unterstützern befand sich kein Bibliotheksverbund, distanzierte man sich?

Doch noch entdeckt:

Aktionstag umFAIRteilen – Bibliotheken sind Thema

Am 29.09.2012 ist bundesweiter Aktionstag: umFAIRteilen – Reichtum besteuern

Hier geht es zum Plakat, auf dem Bibliotheken thematisiert werden.

„Fehlende Kita-Plätze, geschlossene Bibliotheken, mangelhafter Nahverkehr – der öffentlichen Hand fehlt das Geld für wichtige Investitionen. Dem stehen gigantische private Vermögen entgegen. Sie müssen wieder an der Finanzierung unseres Gemeinwesens beteiligt werden – mit einer einmaligen Vermögensabgabe und einer dauerhaften Vermögensteuer.“

Abschlussbericht zum Bürgerdialog der Bundeskanzlerin – Wo ist die Bibliothek?

„Im Frühjahr 2011 initiierte Bundeskanzlerin Angela Merkel einen sog. Zukunftsdialog. Ziel des Dialogs mit Fachleuten und Bürgerinnen und Bürgern war es, konkrete Handlungsvorschläge für die Politik auf Bundesebene in politisch relevanten Handlungsfeldern zu erhalten. Leitfragen des Dialogs waren: Wie wollen wir leben? Wovon wollen wir leben? Wie wollen wir lernen? Die Bürger/innen haben sich mit rund 11.600 Beiträgen und rund 74.000 Kommentaren am Dialog beteiligt“ (Quelle: Wegweiser Bürgergesellschaft, 31.08.2012)

Ich habe mal geschaut, wo sich die Bibliothek im Zukunftsdialog wiederfinde:
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Partizipation – Facebook – Bibliothek

Eine Liste mit deutschsprachigen Bibliotheken, die einen Facebook-Auftritt haben, findet man im LIS-Wiki. Ich möchte gern wissen, ob Facebook von Bibliotheken „nur“ zur Informationsvermittlung und für Veranstaltungshinweise genutzt wird oder ob sich Dialoge durch Kommentare bzw. andere Beteiligungsformen auf der Plattform ergeben oder gar bewusst gewollt sind. Zum Beispiel wäre es denkbar, dass sich eine Bibliothek via Facebook aktiv schnell Meinungen einholt.
Gibt es dazu bereits Untersuchungen?

Session zur Partizipation

Wo lässt es sich besser über Partizipation diskutieren, als auf einer Konferenz, die selbst durch die Partizipation ihrer Teilnehmer lebt? Auf der diesjährigen frei<tag> in Potsdam (Schaufenster der FH Potsdam) war es möglich erstmals Fragen zum Thema Partizipation im bibliothekarischen Kontext gemeinsam zu besprechen. Im Blog möchte ich eine Zusammenfassung als Session-Ergebnis aufbereiten.
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Der Handapparat der Bürger : die Nachhaltigkeitsbibliothek Berlin

Nachhaltigkeitsbibliothek Berlin (Logo)Im Berliner Bücherwald legt man Bücher ab und nimmt sich Bücher mit. Die Idee hier: Tauschen statt zu verleihen, zu verschenken oder gar zu entsorgen. Seit gut einem Jahr gibt es die Nachhaltigkeitsbibliothek Berlin. Das Prinzip hier: Die Bücher stehen im Wohn- oder Arbeitszimmer der Bürger und können von potentiellen Lesern ausgeliehen werden.
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Schnappschuss

Werbeplakat in Berlin

In Berlin Mitte entdeckte ich dieses Werbeplakat. Eine Einladung oder Aufforderung beim Warten auf die U-Bahn über etwas nachzudenken. Man beachte auch die historische Aufnahme im Hintergrund und es wird schnell deutlich, wie viel sich verändert hat. Mehr und mehr kommt das „wir“ ins Spiel.

Social Media-Kompetenz: Workshops zur politischen Basisarbeit

Die Publikation von Ingo Caesar hat dazu geführt, dass ich mich auf die Suche nach Schulungen zur politischen Partizipation im Netz gemacht habe. Caesar macht darauf aufmerksam, dass die Vermittlung von politischer Social Media-Kompetenz eine neue Anforderung bzw. Aufgabe für Bibliotheken sein kann.

Es lohnt sich, die Programme der Volkshochschulen zu studieren, denn dann muss und sollte man sich fragen, ob Bibliotheken eine Chance verpasst haben oder ob die Volkshochschulen für die Vermittlung von Social Media-Kompetenzen verantwortlich sind. Eine Kooperation zwischen Volkshochschule und Bibliothek ist bei diesem Thema definitiv möglich.

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Handbuch zur Partizipation für die öffentliche Verwaltung

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt richtet sich mit ihrer Publikation „Handbuch zur Partizipation“ in erster Linie an die Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung. Die zweite Auflage wurde im Februar 2012 veröffentlicht.
Das Handbuch beinhaltet neben Theorie auch Beispiele für Partizipationsprozesse im breiten Raum. Es dient als Leitfaden, so dass Partizipation erfolgreich praktiziert werden kann. Hilfestellung bietet eine Checkliste für Projekte zur Partizipation.